{"id":1334,"date":"2019-11-20T13:20:57","date_gmt":"2019-11-20T12:20:57","guid":{"rendered":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=1334"},"modified":"2019-11-20T13:20:57","modified_gmt":"2019-11-20T12:20:57","slug":"bedingungsloses-grundeinkommen-ein-weg-zu-mehr-gerechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=1334","title":{"rendered":"Bedingungsloses Grundeinkommen &#8211; ein Weg zu mehr Gerechtigkeit?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ein Beitrag von <strong>Carlo Dupont<\/strong> (Q1).<\/em><\/p>\n<p><em>Der Text enstand anl\u00e4sslich des Besuchs des Leistungskurses Geschichte auf der Q-Berlin (Die Berlin Konferenz f\u00fcr Freiheit und Verantwortung) am\u00a0 07.11.2019.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Idee des universellen Grundeinkommens beschrieb die diesj\u00e4hrige Q-Gastrednerin Heather Brown als ihren L\u00f6sungsvorschlag f\u00fcr die auf uns zukommenden Probleme der sogenannten \u201enew work\u201c. Der Begriff \u201enew work\u201c, eines der drei Themen der diesj\u00e4hrigen Q-Messe, versucht zu beschreiben, wie man mit den Herausforderungen des sich immer ver\u00e4ndernden Arbeitsmarktes umgehen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre Idee des universellen Grundeinkommens beschrieb Heather Brown als unbedingt n\u00f6tigen Schritt, da der momentane Arbeitsmarkt nur f\u00fcr Teile der Bev\u00f6lkerung funktioniere. Dieses universelle Grundeinkommen w\u00fcrde einen bestimmten Betrag f\u00fcr jede*n B\u00fcrger*in bereitstellen, unabh\u00e4ngig davon, ob diese*r arbeitet oder nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier nannte sie als Beispiel viele Geringverdiener*innen und Arbeitslose, die auf ein sehr \u00e4hnliches Budget im Monat kommen, obwohl die einen arbeiten und die anderen nicht. Dabei zog sie einen Zusammenhang zur Menge der Arbeitslosen und stellte die Frage, ob man es Menschen zum Vorwurf machen k\u00f6nne, unter diesen Voraussetzungen nicht die Motivation aufzubringen, arbeiten zu gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem beschrieb Frau Brown ein grunds\u00e4tzliches Problem unserer Gesellschaft: Bestimmte Jobs werden als wichtiger angesehen als andere. Sie selbst sieht sich als K\u00fcnstlerin von dieser Ungleichheit betroffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in Hinblick auf dieses Problem sieht Heather Brown Verbesserungspotential durch das bedingungslose Grundeinkommen, da dieses jedem Menschen den gleichen Betrag zur Verf\u00fcgung stellen w\u00fcrde und so als Zeichen gleicher Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr alle Menschen, unabh\u00e4ngig davon, welchen Job sie aus\u00fcben, gewertet werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wobei es als fragw\u00fcrdig bezeichnet werden kann, dass Menschen in Jobs mit sehr hohem Gehalt wie z.B. im Finanzsektor, die gleiche finanzielle Unterst\u00fctzung vom Staat erhalten wie Menschen, die als Gering- oder Nichtverdiener gelten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Heather Brown sieht Probleme in der Umsetzung dieses Projekt, sobald es konkret wird. Sie sieht diese vor allem im finanziellen Bereich, konkret bei den gro\u00dfen Ausgaben, die ein solches Grundeinkommen f\u00fcr viele Staaten mit sich bringen w\u00fcrde. Dabei betont sie jedoch auch, dass f\u00fcr finanziell starke L\u00e4nder diese Ausgaben theoretisch m\u00f6glich seien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch das bedingungslosen Grundeinkommen wurde bisher noch nirgends konsequent umgesetzt und bleibt bisher noch eine Idee, die jedoch immer mehr in Erw\u00e4gung gezogen wird. Dies zeigt sich in mehreren Pilotprojekten, welche derzeit \u00fcberall auf der Welt durchgef\u00fchrt werden. Die Ergebnisse werden neue Informationen liefern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von Carlo Dupont (Q1). Der Text enstand anl\u00e4sslich des Besuchs des Leistungskurses Geschichte auf der Q-Berlin (Die Berlin Konferenz f\u00fcr Freiheit und Verantwortung) am\u00a0 07.11.2019. 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