{"id":1638,"date":"2021-04-02T23:14:13","date_gmt":"2021-04-02T21:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=1638"},"modified":"2021-04-08T21:51:33","modified_gmt":"2021-04-08T19:51:33","slug":"faq-identitaetspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=1638","title":{"rendered":"FAQ &#8211; Identit\u00e4tspolitik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Das FAQ zum Thema Identit\u00e4tspolitik wurde vom <strong>Leistungskurs Politikwissenschaft des 11. Jahrgangs<\/strong> (Q2, Leitung: Hr. Lang) erstellt. <\/em><br \/>\n<em>Genutzte Quellen werden unter jedem Antworttext angegeben; letzter Zugriff jeweils am 02.04.2021. Als Einstiegsquelle wurde folgender Text genutzt: Llanque, Marcus: Identit\u00e4tspolitik. Dimensionen eines vielschichtigen Konzepts. POLITIKUM. Heft 4 (2018), S. 4-13.<\/em><\/p>\n<p><strong>FAQ-\u00dcbersicht<\/strong><br \/>\nTipp: Mit einem Klick auf die Frage, scrollt die Seite automatisch zur passenden Stelle.<br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#Esche\" data-ps2id-offset=\"\">Was ist Identit\u00e4tspolitik?<\/a><br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#Reich\" data-ps2id-offset=\"\">Wof\u00fcr steht Identit\u00e4t, in Identit\u00e4tspolitik?<\/a><br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#anonymeins\" data-ps2id-offset=\"\">Identit\u00e4tspolitik \u2013 wirklich nur eine Essentialisierung von Merkmalen?<\/a><br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#anonymvier\" data-ps2id-offset=\"\">Seit wann kann man von Identit\u00e4tspolitik sprechen? (Kurze Geschichte der Identit\u00e4tspolitik)<\/a><br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#anonymdrei\" data-ps2id-offset=\"\">Was ist unter neuer Identit\u00e4tspolitik zu verstehen?<\/a><br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#Herm\" data-ps2id-offset=\"\">Was hat unsere Sprache mit der Identit\u00e4tspolitik zu tun?<\/a><br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#Grosse\" data-ps2id-offset=\"\">Gibt es einen Unterschied zwischen rechter und linker Identit\u00e4tspolitik?<\/a><br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#Hahn\" data-ps2id-offset=\"\">Gibt es einen Zusammenhang zwischen Identit\u00e4tspolitik und Rechtspopulismus?<\/a><br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#Vormelchert\" data-ps2id-offset=\"\">Inwiefern kann der Begriff Identit\u00e4t missbraucht und als Machtressource ausgesch\u00f6pft?<\/a><br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#anonymzwei\" data-ps2id-offset=\"\">Was ist da eigentlich los in der SPD beim Thema Identit\u00e4tspolitik?<\/a><br \/>\n<a class=\"_ps2id\" href=\"#Breloh\" data-ps2id-offset=\"\">Welche Rolle spielt Identit\u00e4tspolitik in den USA?<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"Esche\"><\/a>Was ist Identit\u00e4tspolitik?<br \/>\n<\/strong><em>(von Emily Esche)<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Identit\u00e4tspolitik umfasst die Ausrichtung des politischen Handelns nach gruppenspezifischen Interessen von Menschen. Personengruppen im Sinne der Identit\u00e4tspolitik werden meist unter Kategorien wie Klasse, Geschlecht, Herkunft und sexuelle Orientierung als Gruppen bezeichnet. Es wird hierbei weniger auf die \u00f6konomischen und politischen Interessen eingegangen, sondern eher der Fokus auf die kulturellen Aspekte einer Gruppe gelegt. Die Identit\u00e4tsgruppen sind oft offene oder subtil unterdr\u00fcckte Minderheiten. Des Weiteren steht die Anerkennung dieser Gruppen im Vordergrund. Unter dem Begriff werden aber auch grundlegende Debatten \u00fcber die Ursachen der gesellschaftlichen Spaltung gef\u00fchrt. Identit\u00e4tspolitik wird als Begriff von Links und von Rechts verwendet. Polarisierung und eine darauf folgende Kompromisslosigkeit gehen h\u00e4ufig mit dem Begriff einher. Auch wird der Identit\u00e4tspolitik vorgeworfen, durch sie werde der Fokus auf die falschen Dinge gelenkt und sie w\u00fcrde die Gesellschaft spalten. Ident\u00e4titspolitik dreht sich auch um Fragen der Zugeh\u00f6rigkeit.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/artikel\/identitaetspolitik-worum-es-geht-2572\/\">https:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/artikel\/identitaetspolitik-worum-es-geht-2572\/<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/286499\/identitaetspolitik\">https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/286499\/identitaetspolitik<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a id=\"Reich\"><\/a>Wof\u00fcr steht Identit\u00e4t, in Identit\u00e4tspolitik?<br \/>\n<\/strong><em>(von Fabian Reich)<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Identit\u00e4ten sind im Falle der Identit\u00e4tspolitik verschiedene Personengruppen, welche auf Basis von Aspekten des K\u00f6rpers wie Rasse, Geschlecht oder auch der sexuellen Orientierung oder ethnischen Abstammung unterschieden werden. Diese seien als Gruppen unterrepr\u00e4sentiert in einer liberalen Mehrheitsgesellschaft, in welcher ihnen feindlich oder doch jedenfalls mit Unverst\u00e4ndnis begegnet wird. Als Beispiel k\u00f6nnte man hier also die Gay Community, dunkelh\u00e4utige Mitb\u00fcrger*innen oder auch einfach Frauen anf\u00fchren<em>.<br \/>\n<\/em>Durch die von Rene Descartes entwickelte Erkenntnistheorie, welche die Identit\u00e4t eines Menschen als seinen Wesenskern darstellt, erfuhr die Identit\u00e4tstheorie f\u00fcr das neuzeitliche Verst\u00e4ndnis eine wesentliche Pr\u00e4gung.\u00a0 In rechtspopulistischen Vorstellungen wird Identit\u00e4t au\u00dferdem h\u00e4ufig im Verh\u00e4ltnis mit einem geographischen Standort und Traditionen definiert, dieser Unterscheidung nimmt sich die Identit\u00e4tspolitik jedoch nicht an.<br \/>\nDie Ziele der Identit\u00e4tspolitik sind die Akzeptanz der Eigenschaften des eigenen Daseins und deren Berechtigung sowie die Einr\u00e4umung von Orten, um die Lebensweise, mit welcher man sich identifiziert, ausleben zu k\u00f6nnen. Hierbei sollen beispielsweise Frauen ihre Identit\u00e4t unabh\u00e4ngig von fremdbestimmten Vorschriften, welche sie einschr\u00e4nken, entwickeln k\u00f6nnen, und ethnische Gruppen sollen ihre Gruppenangeh\u00f6rigkeit nicht als etwas negatives, sondern als positive Eigenschaft sehen, und \u00e4hnliches gilt auch f\u00fcr sexuelle Orientierung. Dies kann man nur durch wirkliche Gleichbehandlung und Toleranz erreichen, welcher sich die Identit\u00e4tspolitik annimmt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Identit\u00e4tspolitik\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Identit%C3%A4tspolitik<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/politik\/extremismus\/rechtspopulismus\/241035\/der-begriff-der-identitaet\">https:\/\/www.bpb.de\/politik\/extremismus\/rechtspopulismus\/241035\/der-begriff-der-identitaet<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"anonymeins\"><\/a>Identit\u00e4tspolitik \u2013 wirklich nur eine Essentialisierung von Merkmalen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Identit\u00e4tsgruppen und der Identit\u00e4tspolitik wird oft vorgeworfen, sie beschr\u00e4nken und fokussieren sich ausschlie\u00dflich auf ihre Merkmale und bewirken somit eine Essentialisierung dieser. Bei Gruppenbildungen w\u00fcrde es also zu einer Abgrenzung der Mehrheitsgesellschaft oder anderer Gruppen kommen.<br \/>\nWer \u00fcber diesen Vorwurf eine Weile nachdenkt und sich sowohl im politischen Geschehen als auch im historischen Zeitgeschehen auskennt, wird ganz schnell zu dem Schluss kommen, dass die Beschr\u00e4nkung auf wesentliche Merkmale und die Zuspitzung von Gemeinsamkeiten in nahezu jeder politischen Gruppenbildung der Fall ist. Als Beispiel eignet sich hierf\u00fcr hervorragend das Staatensystem. Junge Nationen stellen in ihrer Debatte und bei der Gesetzgebung immer wieder die Fragen \u201eWer sind wir? Was macht uns aus? F\u00fcr welche Werte stehen wir?\u201c Die gleichen Fragen stellen sich auch politische Ideologien oder Bewegungen.<br \/>\nSomit tr\u00e4gt die Essentialisierung zu einer Differenzierbarkeit bzw. Abgrenzung der Gruppen bei, die zwar durchaus in gewissem Ma\u00dfe zu kritisieren ist, aber in gleichem Ma\u00dfe aus dem politischen Diskurs nicht wegzudenken ist. Problematisch wird es aber, wenn Merkmale von au\u00dferhalb der Gruppe essentialisiert werden, beispielsweise in Form von Vorurteilen oder anderweitig diskriminierenden Einstellungen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/imperia\/md\/content\/fb2\/c-systematischetheologie\/christlichesozialwissenschaften\/veroeffentlichung\/tagungsbericht_werkstattgespraech_2020.pdf\">https:\/\/www.uni-muenster.de\/imperia\/md\/content\/fb2\/c-systematischetheologie\/christlichesozialwissenschaften\/veroeffentlichung\/tagungsbericht_werkstattgespraech_2020.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong><a id=\"anonymvier\"><\/a>Seit wann kann man von Identit\u00e4tspolitik sprechen? (Kurze Geschichte der Identit\u00e4tspolitik)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da Klassenpolitik auch eine Form der Identit\u00e4tspolitik ist, beginnt die Geschichte der Identit\u00e4tspolitik mit der Arbeiter*innenbewegung. W\u00e4hrend der Industrialisierung arbeiteten ehemalige B\u00e4uer*innen und Handwerker*innen unter nahezu identisch schlechten Arbeitsbedingungen, was jedoch noch nicht dazu f\u00fchrte, dass die Menschen eine kollektive Wahrnehmung entwickelten. Diese musste n\u00e4mlich mittels Identit\u00e4tspolitik erst noch hergestellt werden. Dessen waren sich schon damals Theoretiker*innen bewusst. Beispielsweise schrieb Friedrich Engels 1881: \u201eUm die besitzenden Klassen vom Ruder zu verdr\u00e4ngen, brauchen wir zuerst eine Umw\u00e4lzung in den K\u00f6pfen der Arbeitermassen.\u201c Die Identifizierung der Klasse begann schlie\u00dflich zun\u00e4chst mit dem \u00f6konomischen Kampf um bessere Arbeitsbedingungen, welcher zu einem gr\u00f6\u00dferen politischen Kampf zwischen der Arbeiterklasse und den herrschenden Klassen wurde und sich in eine politische Bewegung verwandelte.<br \/>\nBezugspunkte schwarzer Identit\u00e4tspolitik waren hingegen die Erfahrung kollektiver Erniedrigung und gemeinsame Errungenschaften. Anders als viele erwarten pr\u00e4gten nicht nur die K\u00e4mpfe in den USA, sondern auch die Anspr\u00fcche und Forderungen antikolonialer Bewegungen die Entstehung einer schwarzen Identit\u00e4tsgruppe. W\u00e4hrend die Diskriminierung von Schwarzen erstmals zur US- B\u00fcrgerrechtsbewegung in den 1950ern und 1960ern f\u00fchrte, pr\u00e4gte die N\u00e9gritute-Bewegung die antikolonialen K\u00e4mpfe in Afrika schon in den 1930ern. Die vom Schriftsteller und Politiker Aim\u00e9 C\u00e9saire gegr\u00fcndete Bewegung betonte besonders die kulturellen Errungenschaften der schwarzen Bev\u00f6lkerung und achtete dabei auf die Ausbildung schwarzen Selbstbewusstseins. Diese identit\u00e4tspolitisch motivierte Bewegung setzte dem allgemein verbreitetem abwertenden Bild Afrikas erstmals etwas entgegen. Ein \u00e4hnliches Ziel verfolgte die Black-Consciousness-Bewegung Anfang der 1970er Jahre. Dort wurde erstmals von Steve Biko, einem der Protagonisten der Bewegung, festgelegt, dass die Zugeh\u00f6rigkeit zur schwarzen Identit\u00e4tsgruppe keine Angelegenheit der Pigmentierung ist, sondern die mentale Haltung reflektiert.<br \/>\nAnders als alle anderen Identit\u00e4tsgruppen hatte der Feminismus seit jeher die Problematik ein politisches Subjekt \u201eFrau\u201c zu bestimmen und Gemeinsamkeiten zu proklamieren, \u00fcber die sich dieses Kollektiv definieren konnte. Ein Grundkonflikt der in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts entstehenden ersten Frauenbewegung war beispielsweise der Antagonismus zwischen Arbeiterinnen und b\u00fcrgerlichen Feministinnen, wodurch zwei getrennt agierende feministische Identit\u00e4tsgruppen entstanden. Die zweite Frauenbewegung, Anfang der 1990er, schloss hingegen Transfrauen aus und war daher herber Kritik ausgesetzt. Auch schwarze Frauen empfanden es aufgrund des Interessenkonflikts zwischen \u201ewomen\u00b4s liberation\u201c und \u201eblack liberation\u201c als schwer, sich mit wei\u00dfen Frauen zusammenzuschlie\u00dfen. Die Ausgrenzung einiger Frauen scheint auch in den heutigen Zeiten ein Problem zu sein (z.B. Zugeh\u00f6rigkeit von Transfrauen).<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/286503\/zur-geschichte-linker-identitaetspolitik?p=2\">https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/286503\/zur-geschichte-linker-identitaetspolitik?p=2<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a id=\"anonymdrei\"><\/a>Was ist unter neuer Identit\u00e4tspolitik zu verstehen?<br \/>\n<\/strong>Der Begriff neue Identit\u00e4tspolitik beschreibt politisches Handeln, welches im Sinne von in den letzten Jahren neu entstandenen bzw. neu definierten Identit\u00e4tsgruppen geschieht. Diese Gruppen werden \u00fcber kulturelle, ethnische, soziale und sexuelle Merkmale definiert. Zu diesen neu entstandenen Gruppen lassen sich moderne und internationale Feminismusbewegungen sowie die LGBTQ+ Bewegung z\u00e4hlen. \u00c4ltere Identit\u00e4tsgruppe stellen die Anh\u00e4nger der Bewegung zur Gleichberechtigung von afroamerikanischen Menschen in den USA oder der Homosexuellen-Bewegung der 70er Jahre dar. Die meisten neuen Identit\u00e4tsgruppen sind aus \u00e4lteren hervorgegangen und haben sich in ihrem Umfang und dementsprechend auch ihren Forderungen und Inhalten weiterentwickelt. Aus der Homosexuellen-Bewegung der 70er Jahre ist die LGBTQ+ Bewegung entstanden, die neben homosexuellen Menschen auch alle anderen nicht heterosexuellen oder CIS-Menschen einschlie\u00dft. Die fortgef\u00fchrte Bewegung gegen strukturellen Rassismus in den USA, die im vergangenen Jahr stark durch Black Lives Matter unterst\u00fctzt wurde, l\u00e4sst sich beispielsweise weiter spezifizieren zu Black Trans Lives Matter. Viele neue Identit\u00e4tsgruppen bem\u00fchen sich bewusst um eine Inklusion von bisher benachteiligten Mitgliedern, so entstehen neue kleinteilige Gruppierungen, die f\u00fcr gemeinsame und eigene politische Ziele k\u00e4mpfen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.gender-blog.de\/beitrag\/identitaetspolitik-intersektionale-perspektiven\">https:\/\/www.gender-blog.de\/beitrag\/identitaetspolitik-intersektionale-perspektiven<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Identit%C3%A4tspolitik\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Identit%C3%A4tspolitik<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/originem.info\/identitaetspolitik\/\">https:\/\/originem.info\/identitaetspolitik\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a id=\"Herm\"><\/a>Was hat unsere Sprache mit der Identit\u00e4tspolitik zu tun?<br \/>\n<\/strong><em>(von Jannika Herm)<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Sprache ist ein sehr zentraler Bestandteil unserer heutigen Welt. Sprache erm\u00f6glicht einem jeden einen Zugang zur heutigen Gesellschaft. Und genau aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass jeder an dieser Sprache teilhaben kann und jeder sich mit ihr identifizieren kann. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen sich Menschen, die kein Deutsch sprechen, nur schwer mit der deutschen Sprache identifizieren, aber darum geht es auch eher weniger. Auch innerhalb der deutschen Sprache ist Diskriminierung vorhanden. Das erste, was einem an diesem Punkt meist in den Sinn kommt, ist das sogenannte \u201eGendern\u201c. Durch Gendern soll versucht werden von solchen Formulierungen wegzukommen: &#8222;Liebe Teilnehmer und liebe Teilnehmerinnen&#8220;. Denn dadurch w\u00fcrden theoretisch nur Menschen eingeschlossen werden, die sich dem m\u00e4nnlichen oder weiblichen Geschlecht angeh\u00f6rig f\u00fchlen. Alternativ k\u00f6nnte man hier zum Beispiel &#8222;Liebe Teilnehmende&#8220; verwenden. Nat\u00fcrlich gibt es hier viele verschiedene M\u00f6glichkeiten sich m\u00f6glichst gender-gerecht auszudr\u00fccken, denn ein \u201ekorrektes Gendern\u201c gibt es hier nicht. Doch das ist ein unglaublich komplexes Thema, was zu umfangreich ist, um darauf an dieser Stelle genauer einzugehen. Doch es gibt auch noch ein weiteres Beispiel, was viele Menschen meist gar nicht im Kopf haben. Zum Beispiel blinde Menschen k\u00f6nnen in vielen Situationen nur beschr\u00e4nkt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Zum Beispiel im Bus. Die meisten Menschen k\u00f6nnen einfach auf den Fahrplan oder die Anzeige gucken und wissen, dass sie in zwei Stationen aussteigen m\u00fcssen. F\u00fcr Blinde ist das nicht so einfach. Auch Hinweisschilder, wie \u201eziehen\u201c oder \u201edr\u00fccken\u201c an T\u00fcren sind oft nicht blindengerecht gestaltet. Hierbei spielt vor allem die geschriebene Sprache eine gro\u00dfe Rolle. Insgesamt ist es also wichtig, dass wir versuchen unsere Sprache, sowohl geschrieben als auch gesprochen, so zu gestalten, dass sich die verschiedenen Identit\u00e4ten durch sie nicht ausgegrenzt f\u00fchlen. Oftmals ist das gar nicht so einfach, aber schon mit kleinen Taten kann man oft Gro\u00dfes bewirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a id=\"Grosse\"><\/a>Gibt es einen Unterschied zwischen rechter und linker Identit\u00e4tspolitik?<\/strong><br \/>\n<em>(anonym)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rechte und linke Identit\u00e4tspolitik unterscheiden sich in ihren Zielen. Linke Identit\u00e4tspolitik setzt sich f\u00fcr gesellschaftliche Gruppen und Minderheiten ein und versucht ihnen die selben Rechte wie dem Rest der Gesellschaft zu geben und f\u00fcr ihre Interessen einzutreten.<br \/>\nEin Beispiel daf\u00fcr ist die Black Lifes Matter Bewegung. Rechte Identit\u00e4tspolitik sieht vor, die Menschen aufgrund ihrer kulturellen Identit\u00e4t zu trennen. Dies sieht man zum Bespiel an der Ausl\u00e4nderfeindlichkeit der AFD.<br \/>\nIn Ihrem Grundprinzip weisen sie jedoch \u00c4hnlichkeiten auf. Beide bauen darauf, dass sie durch Gruppenbildung ihre Ziele besser umsetzen k\u00f6nnen. Dabei besteht auch bei linker Identit\u00e4tspolitik die Gefahr, dass es zu einer Essenzialisierung kommt. Das bedeutet, dass es zu einem Wir-Sie-Denken kommt. Dies f\u00fchrt dann zu mehr Spaltung zwischen unterschiedlichen kulturellen Identit\u00e4ten. Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich sagen, dass zwar die Grunds\u00e4tze \u00c4hnlichkeiten haben, aber die Ziele komplett verschieden sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a id=\"Hahn\"><\/a>Gibt es einen Zusammenhang zwischen Identit\u00e4tspolitik und Rechtspopulismus?<br \/>\n<\/strong><em>(von Friederike Hahn)<br \/>\n<\/em><br \/>\nDie oftmals linke und liberale Identit\u00e4tspolitik wird seit einigen Jahren als Machtwerkzeug der Rechtspopulist*innen genutzt. Doch wie kam es dazu, dass es bei diesem Modell zu einer Diskursverschiebung kam?<br \/>\nRechtspopulist*innen betreiben eine sogenannte prim\u00e4r exkludierende Identit\u00e4tspolitik. Das bedeutet, dass ihre Identit\u00e4tspolitik vorrangig darauf ausgelegt ist, Individuen einem Kollektiv zuzusprechen oder abzusprechen. Die Rechtspopulist*innen wollen somit die Identit\u00e4tspolitik nutzen, um eine Spaltung des Volkes zu f\u00f6rdern und eine homogene Masse im eigenen Land zu bilden. Um dies zu erreichen, beschreiben Rechtspopulist*innen immer ein sogenanntes \u201ewahres Volk\u201c. Sie w\u00fcrden demnach dieses vertreten und somit eben auch die \u201estille Mehrheit\u201c vertreten. Daraus folgt auch, dass Rechtspopulist*innen Personen, die sie einem anderen Kollektiv \/ anderer Identit\u00e4t zugesprochen haben, als Bedrohung und kulturell inkorrekt sehen. Damit diese oben genannte Identit\u00e4t also das \u201ewahre Volk\u201c von anderen Identit\u00e4ten differenziert werden kann, nennen die Rechtspopulist*innen klare Eigenschaften und Charakteristika, an denen man diese erkennen w\u00fcrden.<br \/>\nRechtspopulist*innen haben oftmals Angst vor der Zerst\u00f6rung ihrer Kultur und nutzen daher die Identit\u00e4tspolitik, um ihre eigene \u201eKultur\u201c oder auch \u201eIdentit\u00e4t\u201c zu legitimieren. Jedoch wollen sie das Verbindende einer Gesellschaft an einer bestimmten Lebensform und somit einer homogenen Gesellschaft festmachen und keine Verbindung durch die Einforderung von Solidarit\u00e4t, Bereitschaft und gleicher Rechte einsehen.<br \/>\nDer Zusammenhang zwischen Identit\u00e4tspolitik und Rechtspopulismus besteht also dahingehend, dass diese die Identit\u00e4tspolitik nutzen, um eine homogene Gesellschaft zu formen und ihre eigenen Ansichten zu legitimieren.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/286506\/das-wahre-volk-gegen-alle-anderen.rechtspopulismusals-identitaetspolitik\">https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/286506\/das-wahre-volk-gegen-alle-anderen.rechtspopulismusals-identitaetspolitik<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/gesellschaft\/bildung\/kulturelle-bildung\/273521\/identitaetspolitikund-populismus\">https:\/\/www.bpb.de\/gesellschaft\/bildung\/kulturelle-bildung\/273521\/identitaetspolitikund-populismus<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rechtspopulistische-identitaetspolitik-die-afd-wareinst-national-jetzt-ist-sie-antinational\/26697638.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rechtspopulistische-identitaetspolitik-die-afd-wareinst-national-jetzt-ist-sie-antinational\/26697638.html<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a id=\"Vormelchert\"><\/a>Inwiefern kann der Begriff Identit\u00e4t missbraucht und als Machtressource ausgesch\u00f6pft?<\/strong><br \/>\n<em>(von Noah Vormelchert)<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Begriff Identit\u00e4t ist ein vielseitig verwendeter Begriff. Dabei kann dieser durch verschiedene Gruppierungen als politischer Kampfbegriff und die damit verbundendenden Machtressource genutzt oder auch ausgenutzt werden. Dies kann dadurch zustande kommen, dass jeder von uns verschiedene Identit\u00e4tsmerkmale beinhaltet oder sich mit verschiedenen identit\u00e4tsbildenden Begriffen identifiziert, wodurch sich jeder durch jemand anderen abgrenzt, der sich nicht mit dem jeweiligen Pers\u00f6nlichkeitsaspekt identifiziert. Zugleich kann sich aber auch jeder mit anderen Menschen identifizieren, welche das jeweilige oder ein \u00e4hnliches Identit\u00e4tsmerkmal teilen. Nach diesem Verst\u00e4ndnis kommt es zu einer gruppenspezifischen Spaltung und zwar in solche, die sich mit dem jeweiligen Identit\u00e4tsmerkmal identifizieren und jeweils die anderen, die dies nicht tun. Diese Unterscheidungsmerkmale k\u00f6nnen daf\u00fcr genutzt werden, um jeweils die entstandene Identit\u00e4tsgruppen beziehungsweise die Identit\u00e4tsbegriffe und Menschen, die sich dessen zuordnen, zu mobilisieren und f\u00fcr verschiedene politische Zwecke zu gebrauchen. Hierzu wird die Abgrenzung zu Menschen mit jeweils anderen Identit\u00e4tsaspekten genutzt und die Abgrenzung versch\u00e4rft, wodurch es zu einer Aufteilung in zwei Lager kommt, das eigene Lager, mit dem sich identifiziert wird, und das feindliche Lager, welches aus den Menschen besteht, die sich nicht mit dem jeweiligen Identit\u00e4tsbegriff identifizieren k\u00f6nnen. Diese Aufteilung und direkte Abgrenzung erh\u00f6ht jeweils die politische Bereitschaft beider Lager, was dadurch zustande kommt, dass eine konkrete Bedrohung der eigenen Identit\u00e4t durch das jeweilige andere Lager bef\u00fcrchtet wird. Da durch die jeweilige Gruppenzuschreibung meist auch die Annahme einhergeht, sich mit dem eigenen Identit\u00e4tsmerkmal in einer Minderheit zu befinden, kommt es dazu, dass die jeweiligen identit\u00e4tsspezifischen Gruppen versuchen, ihre eigene Identit\u00e4t vor dem jeweiligen anderen Lager zu sch\u00fctzen, dadurch f\u00fchlen Menschen sich mitunter in ihrer eigenen Existenz bedroht, was dazu f\u00fchren kann, dass Menschen zum vermeintlichen Schutz ihrer Existenz gewaltbereit gegen\u00fcber Menschen werden, die sich nicht mit der jeweiligen Gruppe identifizieren oder mitunter sogar bereit sind zu t\u00f6ten. Dieser politische Deutungskampf kann konkret als Machtressource\u00a0 benutzt werden, um Menschen zu mobilisieren und einen politischen Machtkampf auszutragen oder bestimmte politische Interessen durchzusetzen, ganz unabh\u00e4ngig davon, ob es sich bei den Menschen mit dem sich identifizierenden Identit\u00e4tsmerkmal wirklich um eine geschw\u00e4chte Minderheit handelt.<\/p>\n<p><strong><a id=\"anonymzwei\"><\/a>Was ist da eigentlich los in der SPD beim Thema Identit\u00e4tspolitik?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der SPD gab es Anfang M\u00e4rz 2021 sehr viel Streit \u00fcber Identit\u00e4tspolitik. Wolfgang Thierse, ehemaliger Bundestagspr\u00e4sident und Mitglied der SPD, \u00e4u\u00dferte sich bedenklich \u00fcber die derzeitige Identit\u00e4tspolitik. In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kritisierte er, dass meistens nur die Verschiedenheit der einzelnen Identit\u00e4ten hervorgehoben werden w\u00fcrden. Es werde meist nur auf die Verschiedenheit der einzelnen Gruppen geachtet werden und nicht auf die m\u00f6glichen Gemeinsamkeiten. Er ist der Meinung, dass im Moment nur die Identit\u00e4t hervorgehoben werde, das Gegeneinander, es werde sich aber nicht auf das WIR fokussiert. So w\u00fcrden zum Beispiel Menschen mit sehr kontroversen Ansichten oder nicht so beliebten Ansichten meist aus dem allgemeinen Diskurs ausgesto\u00dfen werden. Hier nennt er als Beispiele Universit\u00e4ten oder die Medien.<br \/>\nThierses Beitrag kam aber bei der SPD-Spitze nicht so gut an. Sie waren vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) aufgefordert worden, sich \u00f6ffentlich zu entschuldigen, da es zuvor eine digitale Veranstaltung der SPD mit einer FAZ-Journalistin gegeben hatte, welche das <a href=\"http:\/\/act-out.org\/\">#ActOut-Manifest<\/a> (<a href=\"https:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/kunst\/schauspielerinnen-schauspieler-coming-out-89811?reduced=true\">mehr auch hier im SZ-Magazin<\/a>) kritisiert hatte. SPD-Chefin Saskia Esken und Vizepr\u00e4sident Kevin K\u00fchnert distanzierten sich \u00f6ffentlich und versuchten zu deeskalieren. Im Folgenden suchte dann Saskia Esken das Gespr\u00e4ch mit Wolfgang Thierse. Zu einem Austritt von Wolfgang Thierse ist es bisher nicht kommen, er hatte die M\u00f6glichkeit dazu selbst ins Spiel gebracht. Wolfgang Thierse sprach au\u00dferdem von viel Zuspruch aus den Reihen der SPD.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streit-in-der-spd-ueber-identitaetspolitik-thierse-sieht-sich-als-symbol-fuer-viele-normale-menschen\/26992040.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streit-in-der-spd-ueber-identitaetspolitik-thierse-sieht-sich-als-symbol-fuer-viele-normale-menschen\/26992040.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/wolfgang-thierse-identitaetspolitk-spd-faz-saskia-esken-parteiaustritt\/plus\">https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/wolfgang-thierse-identitaetspolitk-spd-faz-saskia-esken-parteiaustritt\/plus<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wolfgang-thierse-spd-ueber-identitaetspolitik-ziemlich.694.de.html?dram:article_id=493111\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wolfgang-thierse-spd-ueber-identitaetspolitik-ziemlich.694.de.html?dram:article_id=493111<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/taz.de\/SPD-Debatte-zu-Identitaetspolitik\/!5753032\/\">https:\/\/taz.de\/SPD-Debatte-zu-Identitaetspolitik\/!5753032\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span class=\"author-a-pz88zz77zz79z9pz77zkgz85zmz67zz89zz84zsz76z\"><a id=\"Breloh\"><\/a>Welche Rolle spielt Identit\u00e4tspolitik in den USA?<br \/>\n<\/span><\/strong><em><span class=\"author-a-pz88zz77zz79z9pz77zkgz85zmz67zz89zz84zsz76z\">(von Oliver Breloh)<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Pr\u00e4sidentschaftswahl der USA fand 2016 ein \u00fcberraschendes Ende und auch 2020 gewann Biden knapper als vielleicht erwartet. Neben vielen Faktoren, die diese kontroversen Wahlen beeinflusst haben, wird auch immer wieder die Identit\u00e4tspolitik genannt. Sie habe einen merklichen Einfluss auf das Wahlergebnis und den Wahlkampf gehabt. Doch wie weit reichte dieser und wie hat er sich bemerklich gemacht?<br \/>\nDer weitaus gr\u00f6\u00dfte Einfluss auf die US-Wahlen wird der Identit\u00e4tspolitik der Republikaner zugesprochen. Viele Stimmen behaupten, es sei Donald Trump gelungen, seine Anh\u00e4ngerschaft durch taktische Identit\u00e4tspolitik zu festigen und zu erweitern. Ein Grund daf\u00fcr, dass ihm das m\u00f6glich gewesen ist, sei nach vielerlei Meinung die Identit\u00e4tspolitik der Demokraten gewesen. So habe sich Hillary Clinton zu sehr auf Politik f\u00fcr Minderheiten beschr\u00e4nkt und damit bei vielen Mitgliedern der sogenannten Mehrheitsgesellschaft Angst ausgel\u00f6st. Diesen Stimmen nach sei es Trump gelungen, die ver\u00e4ngstigten W\u00e4hler, demnach vor allem wei\u00dfe Mehrheitsgruppen, die um ihre Vormacht f\u00fcrchteten, auf seine Seite zu ziehen und eine feste Gruppenidentit\u00e4t zu erschaffen. Es gibt hier aber auch deutliche Gegenstimmen, die bezweifeln, dass das Wahlprogramm der Demokraten im Wahlkampf 2016 vor allem als Identit\u00e4tspolitik wahrgenommen wurde. Ihrer Meinung nach sei dieser Fokus auf die identit\u00e4tspolitischen Inhalte der Wahl erst mit der Theorie im Nachgang der Wahl einhergegangen.<br \/>\nDie Wahlergebnisse 2020 zeigen vor allem eines: Die Wahlbeteiligung der Arbeiterklasse und der unteren Mittelschicht, die Gruppen, die besonders heftig von Corona getroffen waren, stieg deutlich an und trug ma\u00dfgeblich zum Wahlerfolg Joe Bidens bei. Viele sehen darin die Theorie von oben best\u00e4tigt, da sie sagen, Clinton h\u00e4tte mit ihrer elit\u00e4ren Identit\u00e4tspolitik, diese Gruppen, als Basis der demokratischen W\u00e4hlerschaft, verloren und es h\u00e4tte die Corona-Krise gebraucht, damit die Demokraten, durch besseres Krisenmanagement, wieder an Attraktivit\u00e4t gewinnen.<br \/>\nDie Debatte um Identit\u00e4tspolitik in der US-Wahl ist aber sehr kontrovers und steht vor keiner einfachen L\u00f6sung.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/plus.tagesspiegel.de\/meinung\/martenstein-zur-us-wahl-ein-boeses-omen-fuer-die-demokraten-66131.html\">https:\/\/plus.tagesspiegel.de\/meinung\/martenstein-zur-us-wahl-ein-boeses-omen-fuer-die-demokraten-66131.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/275882\/hegemoniale-identitaetspolitik-als-in-den-usa\">https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/275882\/hegemoniale-identitaetspolitik-als-in-den-usa<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/von-trump-zu-biden\/warum-die-usa-ueber-den-sinn-der-identitaetspolitik-streitet-16040856.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/von-trump-zu-biden\/warum-die-usa-ueber-den-sinn-der-identitaetspolitik-streitet-16040856.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/us-wahlen-linke-identitaetspolitik-demoskopen-trump-biden\">https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/us-wahlen-linke-identitaetspolitik-demoskopen-trump-biden<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/identitaetspolitik-im-us-wahlkampf-immer-anders-immer-gleich\/24866472.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/identitaetspolitik-im-us-wahlkampf-immer-anders-immer-gleich\/24866472.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das FAQ zum Thema Identit\u00e4tspolitik wurde vom Leistungskurs Politikwissenschaft des 11. 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