{"id":2274,"date":"2025-07-24T23:41:14","date_gmt":"2025-07-24T21:41:14","guid":{"rendered":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=2274"},"modified":"2025-07-24T23:42:17","modified_gmt":"2025-07-24T21:42:17","slug":"graffitis-gegen-juden-an-die-wand-gesprueht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=2274","title":{"rendered":"Graffitis gegen Juden \u201ean die Wand\u201c gespr\u00fcht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Eine Rezension zum Theaterst\u00fcck \u201eAn die Wand\u201c, welches am 24. Juni in der Fichte-Aula aufgef\u00fchrt wurde.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Von <strong>Frederike Schlichting<\/strong> (Kl. 7c, Fr. Schubert).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Nahost-Konflikt, die antisemitischen Anschl\u00e4ge und der generell wiederkehrende Judenhass \u2013 wie gehen wir damit um, wie sollten wir damit umgehen, wenn j\u00fcdische Freunde, Verwandte oder Bekannte Opfer von Antisemitismus werden? Das 2025 uraufgef\u00fchrte St\u00fcck \u201eAn die Wand\u201c vom Kungerkiez-Theater handelt genau davon \u2013 von antisemitischen Graffitis an einer Schule und wie drei Freunde damit umgehen, die mehr oder weniger die drei monotheistischen Weltreligionen, Judentum, Islam und Christentum verk\u00f6rpern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das St\u00fcck beginnt mit den drei Teenagern Anna (Manuela Weirauch), Benjamin (Tom Pilath) und Tareq (Rasmus Max Wirth), wie sie ihren Alltag genie\u00dfen. Doch alles \u00e4ndert sich schlagartig, als eine unbekannte Person \u00fcber Nacht ein antisemitisches Graffiti an \u201eihre\u201c Wand spr\u00fcht. Nach und nach kommen weitere dazu. Jeder der drei geht unterschiedlich mit der Situation um, doch keiner hat dar\u00fcber eine positive Meinung. Am schwersten hat es Anna, die J\u00fcdin ist, dies jedoch bisher f\u00fcr sich behalten hat. Die vorher schon durch diverse Missverst\u00e4ndnisse und Vorurteile br\u00fcchige Freundschaft droht ganz zu zerbrechen, als Anna ihren Freunden mitteilt, dass sie J\u00fcdin ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAn die Wand\u201c regt zum Nachdenken an, wie die Religionen unser Denken und Handeln beeinflussen. Das Theaterst\u00fcck behandelt ein wichtiges und aktuelles Thema, das es gut und verst\u00e4ndlich vermittelt. Die stellenweise eingef\u00fcgte Musik passt gut und unterst\u00fctzt die Stimmung melodi\u00f6s, zum Beispiel als Anna von ihrem Traum erz\u00e4hlt und eine bedrohliche Melodie eingespielt wird. Die prominenteste Requisite, die Wand, ist gut umgesetzt, ebenso wie der Rest des B\u00fchnenbildes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Darsteller keine Mikrofone benutzen, ist das akustische Verst\u00e4ndnis vor allem bei l\u00e4ngeren Dialogen wie dem anf\u00e4nglichen Konflikt erschwert. Manche Szenen haben die Schauspieler darstellerisch \u00fcbertrieben, beispielsweise als Anna Schnappatmungen bekommt wegen zerstochener Reifen, bei Anschl\u00e4gen auf sie selbst bleibt sie aber ruhig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich ist das St\u00fcck empfehlenswert f\u00fcr 5. bis 8.-Kl\u00e4ssler und generell auch alle dar\u00fcber. Ein Besuch lohnt sich absolut, um einen neuen Blick auf die Welt zu bekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Rezension zum Theaterst\u00fcck \u201eAn die Wand\u201c, welches am 24. Juni in der Fichte-Aula aufgef\u00fchrt wurde. Von Frederike Schlichting (Kl. 7c, Fr. Schubert). 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