{"id":2284,"date":"2025-07-24T23:54:13","date_gmt":"2025-07-24T21:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=2284"},"modified":"2025-07-24T23:54:13","modified_gmt":"2025-07-24T21:54:13","slug":"an-die-wand-antisemitismus-schauspielerisch-inszeniert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=2284","title":{"rendered":"\u201eAn die Wand\u201c \u2013 Antisemitismus schauspielerisch inszeniert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Eine Rezension von <strong>Mira Kankoun<\/strong> und <strong>Viktoria Rattay<\/strong> (Kl. 7c, Fr. Schubert).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr habt sicher schon einmal ein Graffiti entdeckt. Aber was passiert, wenn ihr ein Graffiti mit beleidigendem Inhalt an eurer eigenen Schule vorfindet? Vor dieser Situation befinden sich die Freunde Tareq (Rasmus Max Wirth), Ben (Tom Pilath) und Anna (Manuela Weirauch). Der Umgang mit diesem Zustand wird schauspielerisch dargestellt vom Ensemble des Kungerkiez Theaters in dem St\u00fcck \u201eAn die Wand\u201c aus dem Jahr 2025. Es handelt von der Anfeindung gegen\u00fcber anderen Religionen und verdeutlicht, welche Auswirkungen Rassismus auf das Verhalten anderen Personen gegen\u00fcber hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Beginn treffen sich die drei Jugendlichen an einer Wand, die sie seit sieben Jahren als ihren Treffpunkt benutzen. Am n\u00e4chsten Tag finden sie dort ein antisemitisches Graffiti vor, woraufhin es in den folgenden Tagen zu mehreren politisch motivierten Vorf\u00e4llen an ihrer Schule kommt und das Graffiti stetig erg\u00e4nzt wird. Es kommt dadurch h\u00e4ufiger zu Streit zwischen den Freunden, jedoch vers\u00f6hnen sie sich am Ende wieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Theaterst\u00fcck behandelt ein aktuelles und wichtiges Thema, welches durch das sch\u00f6n gestaltete B\u00fchnenbild dargestellt worden ist. Die schauspielerische Leistung ist bewundernswert, da trotz der wenigen Akteure hervorragende Handlungen enthalten sind. Jedoch gibt es an manchen Stellen \u00fcbertriebenes Auftreten der Schauspieler, wie zum Beispiel, als Anna eine Panikattacke bekommt, nachdem sie entdeckt, dass die Reifen des Autos einer Lehrerin zerstochen wurden. Ebenfalls sind manche Zusammenh\u00e4nge unverst\u00e4ndlich geblieben, wie die Bedeutung der Schilder, die an die Wand gehangen wurden. Au\u00dferdem gibt es ein sehr abruptes Ende.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Theaterst\u00fcck ist insgesamt sch\u00f6n gestaltet und empfehlenswert, jedoch eher f\u00fcr die 5. bis 6. Klasse, da dies ein geeignetes Alter ist, um \u00fcber Themen wie Antisemitismus informiert zu werden. Das \u00dcberbringen der Botschaft, dass jeder Mensch, egal welche Religion, Herkunft oder \u00c4hnliches er hat, akzeptiert werden sollte und man Antisemitismus nicht ignorieren darf, ist eine gro\u00dfe St\u00e4rke des St\u00fcckes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Rezension von Mira Kankoun und Viktoria Rattay (Kl. 7c, Fr. Schubert). Ihr habt sicher schon einmal ein Graffiti entdeckt. Aber was passiert, wenn ihr ein Graffiti mit beleidigendem Inhalt an eurer eigenen Schule vorfindet? Vor dieser Situation befinden sich die Freunde Tareq (Rasmus Max Wirth), Ben (Tom Pilath) und Anna (Manuela Weirauch). 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