{"id":2358,"date":"2026-06-25T07:50:06","date_gmt":"2026-06-25T05:50:06","guid":{"rendered":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=2358"},"modified":"2026-06-21T17:53:50","modified_gmt":"2026-06-21T15:53:50","slug":"aufruf-an-alle-teenager-geht-ins-museum-fuer-kommunikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=2358","title":{"rendered":"Aufruf an alle Teenager! Geht ins Museum f\u00fcr Kommunikation!"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Lea Schmid (Kl. 8c)<\/em><\/p>\n<p>\u201eBeurteilt ein Buch niemals nach seinem Einband!\u201c, dies gilt auch f\u00fcr das Museum f\u00fcr Kommunikation. Es mag zun\u00e4chst nach etwas wenig Ansprechendem und Langweiligem klingen, aber das ist weit verfehlt.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2359 alignleft\" src=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/IMG_20250907_141850-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/IMG_20250907_141850-225x300.jpg 225w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/IMG_20250907_141850-768x1024.jpg 768w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/IMG_20250907_141850-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/IMG_20250907_141850-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/IMG_20250907_141850-816x1088.jpg 816w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/IMG_20250907_141850-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>Ich wei\u00df, dass Museen oft nicht sonderlich beliebt sind bei Kindern, weil sie nicht ansprechend sind, man sich nur willk\u00fcrliche Dinge aus l\u00e4ngst vergangenen Zeiten ansieht, es oftmals un\u00fcbersichtlich strukturiert ist im Museum und man fast immer nur hingeht bei einem Schul- bzw. Klassenausflug. Um offen zu sein, das trifft auch bei mir zu. Ich war nie ein sonderlich gro\u00dfer Fan von Museen, aber selbst ich fand das Museum f\u00fcr Kommunikation (MfK) nicht nur interessant, sondern auch \u00fcbersichtlich aufgebaut.<\/p>\n<p>Man hatte nicht das Gef\u00fchl, dass man sich jetzt verlaufen hat oder dass man noch nicht alles gesehen h\u00e4tte. Durch den kreisf\u00f6rmigen, mehrst\u00f6ckigen Aufbau des MfK kann man alles St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck anschauen und da die verschiedenen Bereiche ausgeschildert sind, wei\u00df man gleich, was einen erwarten k\u00f6nnte, ohne zu viel vorwegzunehmen.<\/p>\n<p>Apropos, wo wir schon bei den ausgeschilderten Ausstellungsst\u00fccken sind, es ist Wahnsinn, was f\u00fcr eine beeindruckende und reichhaltige Ausstellung sie dort haben. Es ist allerdings nicht alles ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Augen und das Hirn ausgelegt. Es gibt vieles zum Ausprobieren und Anfassen, beispielsweise in der Sonderausstellung. Also ein Muss f\u00fcr alle Leute, die behaupten, dass Museen lediglich f\u00fcr das Sehen und Denken konzipiert sind.<\/p>\n<p>Man mag annehmen, dass Kommunikation noch nicht so weit in die Vergangenheit zur\u00fcckgeht, bei all den Smartphones, die wir heutzutage haben, aber das MfK zeigt was anderes. Die hervorragende F\u00fchrerin, die meine Klasse (8c) und ich gehabt haben, wusste weitaus mehr als erwartet und konnte ausf\u00fchrlichst und frei \u00fcber die Geschichte hinter den einzelnen Ausstellungsst\u00fccken erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Die F\u00fchrer*innen m\u00f6gen die meiste Ahnung \u00fcber die Geschichte der Ausstellungsst\u00fccke haben, aber daf\u00fcr haben andere Leute &#8211; oder sollte ich besser sagen Roboter &#8211; mehr Ahnung \u00fcber das MfK selbst. Ganz recht, ihr habt richtig gelesen! Im Museum f\u00fcr Kommunikation befinden sich zwei Roboter, die Wissen \u00fcber die Hintergrundgeschichte des MfK und dar\u00fcber hinaus haben. Allerdings geht der Preis f\u00fcr den sympathischsten Mitarbeiter an die Sicherheit. Es ist lobenswert, wie h\u00f6flich und freundlich viele der Sicherheitsfachleute sind und wie offen f\u00fcr Fragen und kurze Interviews sie sich zeigen.<\/p>\n<p>Etwas, was meiner Meinung nach eine eigene Ausstellung wert w\u00e4re, ist die Architektur des Geb\u00e4udes innen drin. Ein passendes Marmorgesteinswerk mit S\u00e4ulen auf den verschiedenen Etagen, welche alle offen sichtbar sind durch die freie Mitte des Kreises, in welchem das Museum aufgebaut ist. Hoch oben an den W\u00e4nden prangen wundersch\u00f6ne und faszinierende Steinstatuen, die zum Museum selbst perfekt passen. Und die Decke ist ein Kunstwerk der Kultur. Die gesamte Innenarchitektur scheint gar nicht nach Berlin zu geh\u00f6ren, sondern eher nach England oder an Orte, die eine au\u00dfergew\u00f6hnliche oder viktorianische Architektur besitzen. Das zeigt erneut, warum Berlin einer der multi-kulturellsten Orte der Welt ist. Meine Faszination wurde von diesem vorz\u00fcglichen Kunstwerk eingefangen wie eine Fliege in einer Fliegenfalle.<\/p>\n<p>Aber \u201ejede Medaille hat seine Schattenseite\u201c. F\u00fcr mich war diese die Sonderausstellung des MfK. Der Name der Sonderausstellung lautet \u201eApropos sex\u201c und soll von Sex, Sexualit\u00e4t und der Auslebung handeln. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war diese Ausstellung an gewissen Punkten mehr verst\u00f6rend als aufkl\u00e4rend.<\/p>\n<p>Trotzdem kann ich das Museum f\u00fcr Kommunikation auf jeden Fall weiterempfehlen f\u00fcr Teenager und Sch\u00fcler*innen. Es ist ansprechend, interessant, interaktiv, informativ und \u00fcbersichtlich strukturiert. Lohnt sich!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Lea Schmid (Kl. 8c) \u201eBeurteilt ein Buch niemals nach seinem Einband!\u201c, dies gilt auch f\u00fcr das Museum f\u00fcr Kommunikation. 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