{"id":508,"date":"2017-06-19T23:36:33","date_gmt":"2017-06-19T21:36:33","guid":{"rendered":"http:\/\/fichtenblatt.de\/?p=508"},"modified":"2018-02-26T16:03:42","modified_gmt":"2018-02-26T15:03:42","slug":"die-jugendpressetage-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=508","title":{"rendered":"Die Jugendpressetage 2017"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ein Bericht von <strong>Milena Venn<\/strong> (9c)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch meine Mitarbeit in dieser Schulzeitung bot sich mir die M\u00f6glichkeit, an den Jugendpressetagen der SPD-Bundestagsfraktion 2017 teilzunehmen, welche vom 17. bis 19. Mai in Berlin stattfanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles fing am ersten Tag damit an, dass ich mit ungef\u00e4hr 80 Jugendlichen im Alter von 15 bis 20 Jahren vor dem Paul-L\u00f6be Haus auf erste Anweisungen wartete. Als diese erfolgt waren, gab es einen kleinen Snack, bevor wir in einem gro\u00dfen Saal von Petra Ernstberger, der Parlamentarischen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der SPD, begr\u00fc\u00dft wurden. Kurz darauf begannen die ersten thematischen Diskussionen. Ich entschied mich f\u00fcr das Thema Integration und hatte Gl\u00fcck, dass diese Gruppe recht klein war.<\/p>\n<div id=\"attachment_512\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/61.-Jugendpressetage-Foto-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-512\" class=\"size-medium wp-image-512\" src=\"http:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/61.-Jugendpressetage-Foto-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/61.-Jugendpressetage-Foto-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/61.-Jugendpressetage-Foto-1.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-512\" class=\"wp-caption-text\">Milena Venn (2. v. l.) in der Gespr\u00e4chsrunde mit Dr. Diaby [\u00a9 SPD-Bundestagsfraktion]<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu zw\u00f6lft sa\u00dfen wir dann dem Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby gegen\u00fcber und hatten die M\u00f6glichkeit, nach einer kurzen Erl\u00e4uterung des Themas durch Dr. Diaby, unsere Fragen rund um Integration zu stellen. Es herrschte eine sehr angenehme Stimmung und der Abgeordnete, welcher auch der Autor des Buches \u201eMit Karamba in den Bundestag\u201c ist, nahm sich immer genug Zeit, jede Frage ausf\u00fchrlich zu beantworten, sodass wir in dieser einen Stunde schon eine Menge gelernt hatten. Am sp\u00e4ten Nachmittag wurden wir dann zu unserem Hotel gebracht und nach einer kleinen Pause lie\u00dfen wir den Tag bei einem netten Abendessen ausklingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Morgen trafen sich alle nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck in der Hotellobby, von wo aus wir zum Willy-Brand-Haus, der Zentrale der SPD, liefen. Der erste Programmpunkt war ein Informationsgespr\u00e4ch mit Katharina Barley. Wir redeten \u00fcber sehr interessante Themen wie die Niederlagen der SPD im Saarland, Schleswig-Holstein sowie Nordrhein-Westfalen, die Barley nach den zuerst so vielversprechenden Umfragewerten als eine \u201eAchterbahn der Gef\u00fchle\u201c beschrieb. Sie meint, man m\u00fcsse jetzt alles daran legen, dass es keine Wendung zur endg\u00fcltigen Beendigung der \u201eSchulz-Zeit\u201c gibt, auch wenn die SPD stark von den Verlusten getroffen sei. Zu den Gewinnen bei der Union sagt die Generalsekret\u00e4rin, dass es wohl daran l\u00e4ge, dass die CDU\/CSU momentan fast alle Meinungen von Merkel bis hin zu Seehofer vertritt, was dazu f\u00fchre, dass sich mehr B\u00fcrger*innen angesprochen f\u00fchlen. Nachdem das Gespr\u00e4ch mit Barley beendet war, hatten wir die Gelegenheit, uns noch mit ihrem Pressesprecher und dem Social Media Beauftragten des Newsrooms der SPD zu unterhalten. Vor dem Mittagessen kamen dann noch zwei Mitglieder der Jusos, also der Jugendabteilung der SPD. Die M\u00f6glichkeit, auch mit jemandem zu reden, der die SPD auch offen kritisierte, war sehr angenehm, da dies davor leider kaum der Fall war und die SPD sich als nahezu fehlerfrei dargestellt hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zweite H\u00e4lfte des Tages begann leider damit, dass unser Termin mit Thomas Oppermann kurzfristig abgesagt wurde. Auch das Fehlen nahezu der H\u00e4lfte aller angek\u00fcndigten Abgeordneten beim \u201eEssen mit Abgeordneten\u201c kam am Abend dazu. Das beides ist sehr schade gewesen, gerade weil sich viele von uns auf die Events gefreut hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der letzte Tag fing f\u00fcr mich um 8 Uhr an, allerdings musste ein Drittel der Gruppe schon um 7 aufstehen, um p\u00fcnktlich zu ihrem Teil der Plenarsitzung des Bundestages zu kommen. Meine Gruppe hatte das Gl\u00fcck, von 10 bis 11 Uhr die Diskussion zum Thema \u201eRechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken\u201c mitzuerleben. Justizminister Heiko Maas hatte erst jetzt, am Ende der Legislaturperiode, einen Entwurf f\u00fcr ein entsprechendes Gesetz vorgelegt. Inhalt des Entwurfes ist, dass soziale Netze in Zukunft verpflichtet sind, binnen eines kurzen Zeitraums rechtswidrige Inhalte zu l\u00f6schen. Dies w\u00fcrde eventuell zu einer Massenl\u00f6schung f\u00fchren, welche die Meinungsfreiheit einschr\u00e4nken k\u00f6nnte. Nach einer Stunde mussten wir die Sitzung dann verlassen und wir begaben uns zu einem Termin mit einem Reporter der Presseagentur \u201eReuters\u201c. Das anregende und interessante Gespr\u00e4ch mit ihm war dann leider auch schon das letzte der Jugendpressetage 2017.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Veranstaltung sehr gut gefallen hat und ich sehr viel daraus mitnehmen kann. Neben den politischen und journalistischen Veranstaltung war nat\u00fcrlich auch das Zusammentreffen mit vielen politisch Interessierten sehr interessant und ich konnte viele Kontakte kn\u00fcpfen. Ich rate jeder*m, die*der die Chance hat, sich f\u00fcr die folgenden Jugendpressetage zu bewerben, diese zu ergreifen &#8211; es lohnt sich!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Bericht von Milena Venn (9c) Durch meine Mitarbeit in dieser Schulzeitung bot sich mir die M\u00f6glichkeit, an den Jugendpressetagen der SPD-Bundestagsfraktion 2017 teilzunehmen, welche vom 17. bis 19. Mai in Berlin stattfanden. 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