{"id":891,"date":"2018-03-06T21:28:27","date_gmt":"2018-03-06T20:28:27","guid":{"rendered":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=891"},"modified":"2018-03-06T21:47:19","modified_gmt":"2018-03-06T20:47:19","slug":"die-englandfahrt-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fichtenblatt.de\/?p=891","title":{"rendered":"Die Englandfahrt 2017"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Eine Reportage von<strong> Oskar Carstensen<\/strong> und <strong>Drago Tesanovic<\/strong> (8d). Der Artikel entstand im Rahmen des Zeitungsprojektes der 8. Klassen.<strong><br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Da sind die Busse<\/em>\u201c, rief ein kleines M\u00e4dchen an der Hand ihres Vaters, welche mitgekommen war, um sich von ihrem gro\u00dfen Bruder zu verabschieden. Die Sch\u00fcler*innen der 8. Klasse warteten schon mit ihren Eltern und Geschwistern, dass die Klassenfahrt endlich losging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes Jahr fahren alle Achtkl\u00e4ssler der Fichtenberg-Oberschule mit ihren Klassenlehrer*innen, Herrn Dr. Bauer, der seit Jahren die Reise plant und organisiert, sowie in diesem Jahr erstmalig auch mit dem Schulleiter f\u00fcr eine Woche nach England. Dabei sollen sie nicht nur mehr \u00fcber Kultur, Sprache und Geschichte des Nachbarlandes lernen, sondern auch der Zusammenhalt untereinander soll gest\u00e4rkt werden. Das kommt bei den Sch\u00fcler*innen gut an. \u201e<em>Sowohl die Hinfahrt als auch die R\u00fcckfahrt war sehr anstrengend, aber wir haben uns viel unterhalten und uns untereinander besser kennengelernt.<\/em>\u201c Die vier Klassen waren w\u00e4hrend der gesamten Fahrt in zwei Busse eingeteilt. Die An- und Abreise ging \u00fcber Belgien und Frankreich und dann mit der F\u00e4hre von Calais (Frankreich) nach\u00a0 Dover (England). \u201e<em>Sobald man die K\u00fcste von Dover erblicken konnte, schaute auch der Letzte vom Handy auf und starrte auf die imposanten Kreidefelsen<\/em>.\u201c Die Hin- und R\u00fcckfahrt hat je 16-18 Stunden gedauert und auf der R\u00fcckfahrt mussten wir nachts um ein Uhr aus dem Bus auf die F\u00e4hre, wo wir zwei Stunden bleiben mussten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-5.-Hastings.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-900\" src=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-5.-Hastings-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-5.-Hastings-300x225.jpg 300w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-5.-Hastings-768x576.jpg 768w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-5.-Hastings.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Von Dover aus dauerte die Fahrt noch zwei Stunden bis nach Hastings. \u201e<em>Als wir in Hastings anhielten und ein Lehrer eine Ansage machte, sa\u00dfen alle schon gespannt auf ihren Pl\u00e4tzen und machten sich Gedanken, wie die Gastfamilien wohl sein w\u00fcrden, aber insgesamt freuten sich alle auf die Gastfamilie.<\/em>\u201c Damit die Sch\u00fcler*innen sich nicht nur mit ihren Freund*innen auf Deutsch unterhalten, wurden sie zu dritt oder viert in Gastfamilien untergebracht. Diese Familien hatten oft Kinder oder waren \u00e4ltere Leute und da nicht alle Sch\u00fcler*innen in einer Nachbarschaft untergebracht werden k\u00f6nnen, gab es ca. zehn sogenannte \u201e<em>Pick-Up-Points<\/em>\u201c, die der Bus jeden Morgen abklapperte, dass keine*r einen zu langen Weg hatte. Doch obwohl einige fanden, dass ihr Englisch dadurch nicht besser wurde, waren sich alle einig, dass es besser war, in Gastfamilien zu wohnen, als in Jugendherbergen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Programm der Englandfahrt bestand daraus, an einigen Orten Englands, z.B. Brighton, Canterbury, Dover und London sowie bei den Kreidefelsen von Beachy Head Kultur und Geschichte zu erkunden. Bei den Besichtigungen der St\u00e4dte blieb den Sch\u00fcler*innen viel Freiheit, weshalb sie oftmals frei bzw. in Dreier- oder Vierergruppen herumliefen, dass das in London nicht der Fall war, fanden viele Sch\u00fcler*innen schade. Es gab aber auch Kritik, dass man z.B. viel im Bus sitzen musste und einigen deshalb sogar schlecht wurde. Au\u00dferdem fanden einige es nicht so gut, dass man in Hastings einen zweiseitigen Fragebogen zur Stadt beantworten musste. Doch insgesamt waren die Ausfl\u00fcge sehr beliebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Dover ging es zum Dover Castle: \u201e<em>Schon aus der Ferne konnte man die gewaltige Festungsanlage sehen und als wir dann an den tiefen Burggraben und den riesigen Mauern vorbeigingen, f\u00fchlte man sich winzig<\/em>.\u201c Im Hauptgeb\u00e4ude konnte man richtig sehen, wie die Leute damals gelebt haben: W\u00e4schezimmer, Weinkeller, Brotb\u00e4ckerei, Plumpsklo, Thronsaal und Speisesaal. Das Besondere war, dass man alle Ausstellungsst\u00fccke anfassen und fotografieren konnte, im Gegensatz zu den meisten anderen Museen und Ausstellungen. Dann sind wir auf das Dach gegangen, welches als Aussichtsplattform diente. Von dort hatte man eine wundersch\u00f6ne Aussicht \u00fcber Dover. Zum Schluss gingen wir zu dem etwas neueren Geb\u00e4ude, das f\u00fcr die Abwehr von Hitlers Truppen erbaut wurde. Als wir dann wieder fahren wollten, war vor dem Hauptausgang ein riesiger Bienenschwarm. Deshalb mussten wir einen Umweg nehmen, aber wir haben es noch geschafft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-1-Beachy-Head.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-903 alignright\" src=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-1-Beachy-Head-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-1-Beachy-Head-300x225.jpg 300w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-1-Beachy-Head-768x576.jpg 768w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-1-Beachy-Head.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Bei Brighton ging es zu Beachy Head: \u201e<em>Aus der Ferne sah es wie eine normale Wiese aus, aber als wir da waren, sah man die riesigen Abgr\u00fcnde und steilen Klippen.<\/em><em> \u00a0<\/em><em>Man konnte richtig sehen, wie das Wasser den Kalkstein nach und nach wegfrisst.<\/em>\u201c Leider hat es dann angefangen zu regnen, aber das war der einzige Tag mit Regen. Doch dann durften wir einen steilen H\u00fcgel herunterrennen, doch als wir alle unten angekommen waren, mussten wir auch auf der anderen Seite wieder hoch. Am Ende der Wanderung kamen wir in eine kleine Siedlung mit nur zehn H\u00e4usern und Herr Bauer meinte: \u201e<em>Vor ein paar Jahren sind es doppelt so viele gewesen<\/em>.\u201c Nachdem wir uns im Besucherzentrum, ein Caf\u00e9 mit Shop und einem kleinen Museum zur Geschichte von Beachy Head, aufw\u00e4rmen und etwas essen konnten, fuhren wir mit den Bussen nach Brighton, wo wir ein bisschen shoppen konnten. Dort sollten wir ein Tauschspiel spielen, bei dem es darum ging, eine Postkarte mit Berlinmotiv in Gegenst\u00e4nde von Passanten und L\u00e4den umzutauschen. \u201e<em>Das hat sehr viel Spa\u00df gemacht und man hat erlebt, wie nett und hilfsbereit die Leute dort sind<\/em>.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-2-London-Eye.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-902\" src=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-2-London-Eye-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-2-London-Eye-225x300.jpg 225w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-2-London-Eye.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/a>Nach London ging es an zwei Tagen: Als wir Richtung Innenstadt fuhren, konnte man immer mehr vom London Eye sehen. Als wir anhielten, stiegen alle begeistert aus und machten erst einmal Fotos, doch es wurde noch cooler, denn danach sind wir damit geflogen. Da dass London Eye einer Fluggesellschaft geh\u00f6rte, nennt man es fliegen. \u201e<em>Man hatte eine so wundervolle Aussicht und alle haben so um die 100 Fotos gemacht, vielleicht sogar mehr. Und obwohl es ungef\u00e4hr eine halbe bis Dreiviertelstunde dauerte, f\u00fchlte\u00a0 es sich so an wie eine Viertelstunde.<\/em>\u201c Der Flug auf dem London Eye war fantastisch und es hat allen gefallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach gingen wir zum Trafalgar Square und zum Buckingham Palace. Dort sind die k\u00f6niglichen Wachen marschiert und auf dem Weg dorthin sahen wir Dreharbeiten f\u00fcr einen Film im 19. oder fr\u00fchen 20. Jahrhundert. Am zweiten Tag in London sind wir mit der \u201e<em>Tube<\/em>\u201c gefahren, in der es sehr hei\u00df war, und dann liefen wir von der <a href=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-4.-Tower-Bridge.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-901 alignright\" src=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-4.-Tower-Bridge-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-4.-Tower-Bridge-300x200.jpg 300w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-4.-Tower-Bridge-768x512.jpg 768w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-4.-Tower-Bridge-816x544.jpg 816w, https:\/\/fichtenblatt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/107.-4.-Tower-Bridge.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Tower Bridge und dem Tower of London \u00fcber die Millennium Bridge, welche wirklich schwankt, und alle Harry Potter Fans haben sie sofort erkannt, zur Oxford Street, allerdings zu dem Teil mit den Souvenirshops und S\u00fc\u00dfigkeitenl\u00e4den. Dort durften wir in den L\u00e4den shoppen. Dann ging es am Piccadilly Circus vorbei zur\u00fcck mit der Tube zum Bus. In London fanden viele aber nicht so gut, dass wir in Gruppen aus 15 Leuten gehen mussten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch insgesamt war die Fahrt sehr beliebt und wir k\u00f6nnen sagen, dass die jetzigen Siebtkl\u00e4ssler*innen sich schon richtig freuen k\u00f6nnen und sich erst Recht keine Sorgen machen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Reportage von Oskar Carstensen und Drago Tesanovic (8d). Der Artikel entstand im Rahmen des Zeitungsprojektes der 8. Klassen. \u201eDa sind die Busse\u201c, rief ein kleines M\u00e4dchen an der Hand ihres Vaters, welche mitgekommen war, um sich von ihrem gro\u00dfen Bruder zu verabschieden. Die Sch\u00fcler*innen der 8. 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