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„Ta Matete“ von Paul Gauguin (I)

"Ta matete" (1892) von Paul Gauguin (1848 - 1903). Das in diesem Bild gezeigte Kunstwerk und seine Reproduktion sind weltweit gemeinfrei. Bilddatei entnommen aus: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Paul_Gauguin_030.jpg?uselang=de [Zugriff am 27.09.2019].

Die Bildreisen entstanden im Deutschunterricht der 7a (Fachlehrerin: Fr. Lemme).
Zum zweiten Teil geht es hier.

Eine Bildreise von Nina Völling (7a).

Ich befinde mich auf dem Marktplatz einer Südseeinsel. Vor mir steht eine Bank auf der fünf relativ junge, dunkelhäutige Frauen in bunten Gewändern sitzen. Die Bank ist grün. Keine der Frauen trägt Schuhe. Vier der Frauen haben Haarschmuck.

Im Hintergrund stehen große, blaue und braune Bäume. Zwischen den Büschen sieht man einen Teil des Strandes mit blauem Meer. Vor den Büschen, hinter der Bank, sind zwei Männer, die einen Stab, an dem Fische hängen, tragen. Die Männer keuchen. Wahrscheinlich sind die Fische schwer.

Es riecht nach Essen und nach Meer. Es weht eine ganz leichte Brise – nicht einmal so stark, dass die Haare im Wind wehen. Die Frauen auf der Bank tuscheln miteinander. Die Blätter rascheln ein wenig. Die Sonne beginnt,  ganz, ganz langsam unterzugehen. Von der Seite kommt noch eine Frau mit einem weißen Oberteil, einem gelb-roten Rock und ebenfalls ohne Schuhe.

Es herrscht eine wundervolle Atmosphäre. Es ist ruhig, aber nicht zu ruhig. Das Murmeln der Frauen bringt Leben an diesen Ort.

Eine Bildreise von Luisa Rottenbacher (7a).

Ich befinde mich auf einem Marktplatz auf einer Südseeinsel. Vor mir steht im hellen Sand eine grüne Bank, auf der fünf Frauen sitzen. Sie tragen teure, bunte Kleider. Außerdem haben alle schwarze Haare, Augen und sind barfuß. Die Frau, die links sitzt, trägt ein gelbes Kleid, goldenen Schmuck und eine Blume im Haar. Rechts daneben sitzt eine Frau im roten Kleid. Die beiden Frauen tuscheln miteinander. In der Mitte der Bank sitzt eine Frau, die ein blau-weißes Kleid trägt und auch Blumen im Haar hat. Sie spricht mit niemandem und sieht traurig aus. Die nächsten beiden Frauen tragen grüne Kleider und Blumenbänder im Haar. Die, die neben der Frau mit dem blauen Kleid sitzt, hält einen Fächer so, als ob sie nichts mit ihr zu tun haben wolle. Ihr Gesichtsausdruck wirkt arrogant. Sie und die andere Frau im grünen Kleid reden auch. Vor ihnen ist eine Rasenfläche, auf der orange Blumen wachsen. Eine andere Frau steht links von uns und schaut zu uns. Sie trägt ein weißes Oberteil und einen roten Rock mit goldenen Mustern.

Wenn ich mich umdrehe, sehe ich das Meer. Zwar in einigem Abstand, dennoch rieche ich es, denn es riecht nach Salz. Um zum Meer zu kommen, muss man einen kleinen Pfad gehen, der durch ein Gebüsch führt. Durch diesen gehen auch gerade zwei Männer, die eine schwere Stange mit Fischen tragen. Sie ist so schwer, dass die Männer gebückt gehen und keuchen. Die Männer tragen kurze, blaue Hosen, sonst haben sie nichts an. Ich rieche den Fisch, den sie vom Meer mitgebracht haben und zum Marktplatz tragen. Sie laufen über den weißen Sand. Vor dem Gebüsch stehen vier Bäume: drei blaue und ein brauner.

Es ist schon spät, die Sonne verfärbt den Himmel gelblich. Ich muss jetzt nach Hause. Ich laufe über den weichen Sand zu meinen Eltern.

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