Ein Interview von Konrad Amtenbrink (9c)

Linus von Oppen ist 17 Jahre alt. Er segelt seitdem er neun Jahre alt ist und wurde letztes Jahr deutscher Jugendmeister. Er trainiert zweimal in der Woche auf dem Wannsee und am Wochenende trainiert er entweder ebenfalls oder nimmt an Regatten teil.

Fichtenblatt: Was ist deiner Meinung nach das Besondere am Segeln?
Linus von Oppen: Ich finde Segeln ist eine sehr besondere Sportart, weil man nicht nur die Sportart lernt, sondern auch auf dem Wasser ist, was auch sehr schön ist nach der Schule. Außerdem segelt man mit dem Wind, dem Wetter und den Wellen. Man hat zwar manchmal das Gefühl man segelt dagegen, aber eigentlich segelt man zusammen.

Was macht dir am meisten Spaß?
Am meisten Spaß macht es mir, wenn starker Wind weht und wenn man dann auch entsprechend schnell segelt. Darauf freut man sich dann auch immer, wenn man in der Schule schon sieht, dass starker Wind weht und man nachmittags auf dem See ist.

Wie oft sollte man trainieren, um beim Segeln Erfolg und Spaß zu haben?
Nur für den Spaß, reicht es nur einmal pro Woche zu trainieren, aber wenn man das leistungssportlich machen möchte, sollte man schon zwei- bis dreimal in der Woche trainieren, um Erfolg zu haben.

Gibt es bestimmte Vorraussetzungen, um mit dem Segeln anzufangen?
Die gibt es eigentlich nicht. Das Wichtigste ist erstmal, dass man Lust darauf hat. Alles andere kommt dann fast von selbst.

Welchen Menschen würdest du empfehlen mit dem Segeln zu beginnen?
Man sollte schon etwas mehr Zeit haben, weil man erstmal zum See fahren muss und dann auch wieder zurück. Also ist es etwas für Leute, die viel Freizeit haben, in der sie nicht wissen, was sie machen sollen. Neben der körperlichen Anstrengung ist, gerade bei Regatten, Taktik ein ziemlich großer Bereich. Segeln ist ein Sport, bei dem extrem viel auf Teamgeist gesetzt wird und den man auch ziemlich gut gerade in Berlin praktizieren kann. Segeln ist außerdem etwas für Leute, die gerne auf dem Wasser sind und auch mal abschalten wollen.
Segeln ist eigentlich für jeden etwas. Es gibt keinen, der das nicht kann oder nicht machen sollte. Ich glaube, für jeden ist es ein großer Spaß zu segeln.