Eine Reportage von Bela Moses und Jan-Luca Bohlig (8d). Der Artikel entstand im Rahmen des Zeitungsprojektes der 8. Klassen.

Wir kommen in die Cafeteria gerannt, um uns vor der zweiten Unterrichtsstunde noch schnell eine Kleinigkeit zu essen zu kaufen.  Diese Idee hatten mal wieder auch einige andere Leute – es ist voll hier. Zum Glück ist aber nicht so viel los, wie in der ersten großen Pause, die für alle 750 Schüler*innen der Fichtenberg-Oberschule gleichzeitig stattfindet. Dazu kommen noch die Kinder aus der benachbarten Rothenburg-Grundschule. Aber auch die Lehrer*innen nutzen das größtenteils biologisch produzierte und fair gehandelte Essensangebot.

Die „Caffe“, wie sie meistens von den Schüler*innen genannt wird, besteht seit 2005 und das Cafeteria-Team ist offen für Anregungen und Kritik durch die Schüler*innen. Neben einer angestellten Festkraft arbeiten hier viele Eltern ehrenamtlich und unterstützen die Cafeteria nicht nur beim Pausenverkauf.

Für die Kinder, die ihr Schulessen zu Hause vergessen haben oder keines mitnehmen möchten, bietet die Cafeteria die Gelegenheit, sich für wenig Geld zu verpflegen. Bei einer Umfrage mit einigen Mitschüler*innen sagten die Befragten, dass sie das Essen der Cafeteria sehr lecker finden. 41% von ihnen kaufen täglich hier ein und 32% gehen mindestens zweimal in der Woche in die Cafeteria.

Vorne an der Theke duftet es nach Kaffee und Teig, das macht noch mehr Appetit. Wir stehen in der Schlange und überlegen, was wir kaufen werden. Topseller sind z.B. Laugenstangen, belegte Brötchen, Tee oder Kakao. Und obwohl beim Angebot darauf geachtet wird, dass die Ernährung der Schüler*innen einigermaßen gesund ist, gibt es natürlich auch Kaubonbons, Schokoriegel und noch vieles mehr an Süßigkeiten.

Wie immer ist es sehr laut. Die vielen Leute unterhalten sich darüber, wieviel Geld sie dabei haben und was sie sich kaufen könnten. Uns ist es eigentlich egal, welche Lautstärke in der Cafeteria herrscht. Wenn wir unsere Bestellung bekommen haben, gehen wir meistens gleich wieder nach draußen. Manchmal finden in der Cafeteria aber auch Schulveranstaltungen statt oder man trifft sich dort in den Freistunden.

Leider ist die Cafeteria nur von Montag bis Freitag von 8:30 bis 14:30 geöffnet. Dadurch kann man sich nicht schon vor Unterrichtsbeginn mit Leckereien von dort eindecken. Und auch nach der  8. Stunde, wenn mal wieder alles aus der Brotbox aufgegessen ist,  der Schultag aber noch nicht zu Ende ist, hat die Cafeteria schon geschlossen.

Inzwischen haben wir uns in der Schlange vorgearbeitet und unsere frischen Laugenstangen bekommen – lecker! Die Cafeteria ist echt eine saugute Sache!