Die Aphorismen entstanden im Deutsch-Leistungskurs (Kursleitung Fr. Lemme) zum Thema „Vernunft und Verstand“.

Wenn auf einem Tisch eine Lampe steht, braucht es Verstand, um diese zum Leuchten zu bringen. Andernfalls steht auf dem Tisch nur eine Lampe, die das Potential hat, dich aus der Finsternis zu führen, ihrem Können aber nicht gerecht wird.

Die Menschen wollen den Weg aus der Dunkelheit, aber sie warten lieber auf den Morgen, als dass sie riskieren würden, auf einen Stein zu treten.

Scheue nicht, selbstständig den Weg zur Veränderung zu beschreiten, um deine Wahrheit zu entdecken.

Es ist der eigene Wille, mit dem jede*r geboren wird und schrittweise laufen lernen muss auf dem nie endenden Weg der Veränderung.

Das Licht aller schafft die strahlende Sonne der Gesellschaft.

Manche beschreiten nur Wege, die von anderen bereits erleuchtet wurden. Dadurch aber verpassen sie die Gelegenheit, ihren eigenen Weg aus der Finsternis zu finden.

Den Mut zu haben, sich Angst einzugestehen, macht einen mutiger als jede*n andere*n.

Geistiges Wachstum lässt die gleisenden Strahlen des Lichts erreichen, sobald die schattigen Baumwipfel der Zweifelnden hinter sich gelassen wurden.

Das Licht im Kopf vieler Menschen erlischt, die Münder verstummen, denn sie halten es für vernünftig, sich der Gesellschaft wortlos anzupassen.

Entscheidend ist nicht, wer die Ziellinie als Erster berührt, sondern wer sich als Erster in Bewegung setzt.

Ein*e jede*r muss selbstständig die Angst vor dem glühenden Potenzial seines eigenen Verstandes verlieren, um ein gesellschaftsveränderndes Feuer zu entfachen.

Um sich aus der Dunkelheit zu befreien, muss man eigens gehen lernen. Nur dann kann man das Licht erreichen.

Habe den Mut dich auf dein individuelles Licht zuzubewegen und die eigene Fackel der Wahrheit auf deinem Weg mitzunehmen, um dich vor Dunkelheit zu schützen.

Dass man erst fragen und lernen muss, wie der Schalter zu betätigen ist, sollte einen nicht daran hindern, Licht ins Dunkle zu bringen.

Die Sonne kann ihre volle Pracht erst entfalten, wenn sie reflektiert wird. Betrachtet man sie direkt, versengt sie einem die Augen und lässt einen in Dunkelheit zurück.

Wer sein Leben lang die Augen verschlossen hält, wird zwar niemals geblendet, kann die Welt jedoch nie in ihrer ganzen Schönheit sehen.