Die folgenden Beiträge entstanden im Rahmen einer Unterrichtseinheit zur Anthropologie (Was ist der Mensch?) im Wahlpflichtkurs Philosophie der Klassenstufe 10. Die Beiträge werden auf Wunsch der Autor*innen anonym veröffentlicht. Teil 2 findet ihr hier. Teil 3 könnt ihr hier nachlesen.

Ich habe eine Vision, dass die Welt ein Ort ohne Terror, Zerstörung, Ignoranz und Egoismus wird, sie wird durch ihre Einzigartigkeit vielfältiger, bunter, schöner und die Menschen können gemeinsam, respektvoll und friedlich leben.
Es würde eine vielfältigere Welt mit Respekt und Wertschätzung aller Menschen geben, sodass die Benachteiligung, der Rassismus und das Mobbing keine Rolle mehr spielen. Kein Mensch sollte traurig darüber sein, auf der Welt zu sein, denn im Endeffekt trägt jede*r einzelne ein Stück Liebe und Geborgenheit in sich. Menschen würden offener miteinander umgehen und die Kommunikation würde es ermöglichen, dass jede*r jemanden zum Reden hat und mit seinen Problemen nicht alleine ist und keineswegs zu falschen Mitteln greift.
Denn heutzutage ist der Selbstmord meiner Meinung nach das schlimmste Leid des Menschen. Das Bedenklichste am Suizid ist der Grund: Depressionen oder andere psychische Störungen können auch durch andere Menschen verursacht werden. Auch unerreichbare Ideale können zu Suizidgedanken führen, ein aktuelles Thema in meiner Umgebung. Es kann fatal sein, einem perfekten Vorbild mit aller Macht entsprechen zu wollen.
Wir sollten erkennen: Jeder Mensch ist unterschiedlich und doch auf gleiche Art und Weise perfekt.
In meiner Vision würden die Menschen dieses Ideal abschaffen, sodass jede*r die Möglichkeit hat, seine*ihre eigene Schönheit wahrzunehmen. Der Druck, einem perfekten Vorbild entsprechen zu müssen, würde sich auflösen. Den Gedanken von Perfektion würde es nicht mehr geben.
In meiner Vision würde es zudem eine strukturierte Welt geben, ohne Benachteiligung.  Alle Länder dieser Erde sollten die gleichen Bildungschancen, sowie Kompetenzen haben, sodass alle voneinander profitieren. Niemand sollte in Armut oder Reichtum leben, sodass Probleme wie Neid und Kriminalität beseitigt würden.
Eventuell würden die Menschen es schaffen, alle negativen Charakterzüge, die sie haben, abzulegen und für alles, was ihnen ermöglicht wird, dankbar zu sein, es wertschätzen.

Denn: Unser Leben ist endlich.


Meine Vision  ist eine Welt voller Frieden.

Jeder  Mensch auf der Welt sollte seine Mitmenschen respektvoll behandeln und tolerieren, egal ob sie gut oder schlecht sind.

Jeder Mensch ist auf seine eigene Art und Weise, in guter als auch in schlechter Hinsicht einzigartig.

Wenn wir nicht die Normen der verschiedenen Kulturen und uns als Individuen gegenseitig respektieren, bleibt der Frieden brüchig.

Nicht von unserem Willen sollten wir uns führen lassen, sondern von unserer Vernunft.

Ich glaube fest daran, dass meine Vision von einer friedlichen Welt irgendwann  – und sei es in ferner Zukunft – Realität werden wird.